Angel
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I´m F*cking Matt Damon...

You know, it will be truuueeeee *jaul*
10.4.08 21:16


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Schoko-Eier im Spätzle-Nest

So, ewig nichts geschrieben und nu is Ostern. Das haben wir ja prima hinbekommen. Zwei Stunden kochen, nur noch jede Stunde rauchen und irgendwie is heut müder als sonst.

Von der Karibik direkt auf die heimische Wohnzimmer-Couch, die noch belegt ist von den Klamotten des weiblichen Besuchs und dem Hintern des männlichen. Der weibliche Besuch hat sich verkrochen. Wohin eigentlich? Vielleicht putzt sie den Blutteppich vom Boden, das wär doch mal was. Wieso ich einen Blutteppich auf dem Boden habe? Wasn das für ne Frage, hat den nicht jeder?

Naja, egal. Nun kann ich mir überlegen, ob ich direkt in die weichgeflauschten Federn springe oder noch mit weiblichem sowie männlichem Besuch zu Burger und Doof-King fahre, um diverse Schnabulatordinge und Schwammköpfe zu besorgen. Triple Choc Cookies versus Action-Figuren. Oder Actionfiguren im TripleChoc Mantel? Das wird seeeehr knusprig. Reinbeißen, draufbeißen, ins Gras beißen.

 

Hurray!

 

Bett... jetzt... zackzack, es wird albern.

Obwohl...

hmm...

neeeeein

24.3.08 01:40


Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr...

Kurze Zusammenfassung:

Nach einem ruhigen und friedlichen, aber erstaunlich kurzen, Flug sind wir in der Karibik angekommen, wo wir natürlich alsbald unser neues Zuhause für die nächsten zwei Wochen beziehen möchten.

 

S: Der Hotelangestellte begleitet uns zu der Ferienwohnung, die wir beziehen sollen..

R: In der aber noch Leute wohnen, weil wir ja neun Stunden zu früh angekommen sind. 

S: Äh... richtig. Der Hotelangestellte sieht uns also mit bedauerndem Blick an...

R: ... und schaut ein bischen skeptisch, als ich sage: Keine Sorge, ich kümmere mich darum. Ich öffne sämtliche Taschen und Koffer und lasse die Tiere hinaus und weil das hier eine Geschichte ist hören sie natürlich perfekt aufs Wort. Ich schicke sie also los, den Bungalow für uns zu räumen.

S: Seufz. Man hört Kreischen und Krachen aus der Ferienwohnung, kurz danach prescht eine Familie eiligst an uns vorbei und flüchtet Richtung Zentrale.

R: Nu is frei. Wir ziehen ein, sage ich, nehme mein Gepäck und betrete das Häuschen. Neugierig sehe ich mich um, während der Hund es sich vor dem heimeligen Kamin gemütlich macht in dem ein Feuerchen brennt, obwohl wir in tropischer Karibikhitze sind. Der Kater macht es sich sofort auf der schnieken Ledercouch bequem, während Sheela in der Küche nach Abfällen sucht, die zu verspeisen sich lohnen könnte.

S: Erschöpft lasse ich mich neben Kju auf das Sofa fallen und lege erleichtert seufzend die Füsse hoch.

R: Ich drücke dem Hotelangestellten ein 10-Cent-Stück in die Hand und bedanke mich artig für seine Dienste.

S: Ich sehe dem Pagen zu, wie er kopfschüttelnd und fluchend aus dem Haus geht.

R: Ich gehe nach oben und durchwühle die Koffer der Frau, die eben aus dem Haus gerannt ist. Natürlich hat sie ganz zufällig die gleiche Kleidergröße wie ich. Gibts ja nicht!

S: Die Dame hat _natürlich_ auch nur das feinste von feinsten dabei. Alles Markenklamotten von Prada, Gucci und so weiter.

R: Ich fummle ein Seidenkleidchen hervor und ziehe es an. Mein Aussehen runde ich mit einem total breitkrempigen Hut von Dolce&Gabana ab. Ich komme zu Dir ins Wohnzimmer und drehe mich.

S: Schick schick. Aber was willst Du jetzt mit einem Kleid? Ich denk wir gehen direkt zum Strand und im Meer baden?

R: Achso, sage ich. Ich gehe wieder hinauf und ziehe einen Bikini aus dem Koffer der Geflüchteten. Ich ziehe ihn an und schmeiße das Kleid in eine Ecke.

S: Ich komme nun auch hinauf und durchsuche den Koffer des Mannes, der scheinbar auch meine Größe hat. Doch ich finde nicht viel brauchbares. Ich schaue angewidert, als ich einen Bade-Tanga finde. Angeekelt lege ich ihn wieder zurück und ziehe meine eigenen Badesachen an.

R: Zusammen gehen wir zum Strand, wo ich unsere Badetücher unter einer hängenden Palme ausbreite und mit einem Stacheldrahtzaun vor den wuselnden Tieren schütze. Am Fußende baue ich ein Törchen ein, dass uns den sicheren Zugang erlaubt. Zufrieden lasse ich mich auf die Badetücher fallen.

S: Ich sehe skeptisch zu dem stacheldrahtbewehrten Ruheplatz und entscheide mich dann wegen der Hitze direkt ins Meer zu gehen. Ich teste mit dem dicken Zeh die Temperatur des Wassers. Mmmhh, schön warm. Ich schwimme ins tiefere Wasser, um einen Augenblick Ruhe zu haben.

R: Ich schlendere hinter dir her und tauche ins kühle Nass. Als ich prustend wieder an die Oberfläche komme, sehe ich den Prada-Hut davonschwimmen. Ich ziehe mich wieder an den Strand zurück und schaue Winja zu, die eifrig in die heranrollenden Wellen beißt.

S: Ich genieße das Wasser und schwimme einige Züge.

R: Ich beobachte nun die Ratten, die hilflos in den Wellen am Ufer treiben.

S: Ich komme wieder zum Strand und lege mich ans Ufer, die Füße aber immer noch im Wasser.

R: Ich beginne auf Deinem Bauch eine Sandburg zu bauen.

S: Ich sehe nur zu.

R: Ich baue einen deiner Körperkontur entsprechenden Wassergraben um dich herum und finde es praktisch, dass ich keine Leitung zum Wasser bauen muss, weil Du mit den Füßen ja drinliegst.

S: Die Ratten sind inzwischen wieder ans Ufer gekrochen. Der Hund liegt neben mir und beobachtet deine Sandburg-Aktivität.

R: Ich baue eine kleine Sandbrücke über den Wassergraben und kleine rattengroße Gänge in die Sandburg.

S: Die Ratten klettern begeistert in die Burg.

R: Als eine Rattenschnauze aus dem oberen Turmfenster schaut, wird der Hund aufmerksam. Begeistert springt er mit allen vier Pfoten auf Deinen Bauch und zerstört meine Sandburg.

S: Der Sand spritzt überall herum, die Ratten flüchten, der Hund hinterher.

R: Toll, jetzt ist der Sand ÜBERALL!

S: Ich gehe wieder ins Wasser, um ihn abzuspülen.

R: Vergiss den in Deiner Hose nicht.

S: Im tiefen Wasser steige ich aus der Hose, um auch den dort befindlichen Sand loszuwerden.

R: Ich winke Dir zu, zeige auf einen Punkt neben Dir und brülle: HAI!

S: Ich rufe zurück: Hiiii!

R: Ich brüll: Nix Hallo! HAI! und deute auf die Haifischflosse, die in Deiner Nähe herumschwimmt.

S: Ich schaue kurz entsetzt zu der Flosse und schwimme dann rekordverdächtig wieder zum Land.

R: Ich beobachte Dich dabei und schaue dann zum Hai, der einen Pradahut auf dem Kopf trägt.

S: Keuchend lasse ich mich wieder in den Sand fallen.

R: Wo ist Deine Badehose?

S: Öh... Ich deute auf die Haifischflosse, die nun von der Badehose geziert wird.

R: Ich ziehe den Tanga mit Leopardenmuster aus dem Männerkoffer hervor und reiche ihn Dir.

S: Wieso hast Du den mitgenommen?

R: Zur Sicherheit?

S: Was für ne Sicherheit?

R: Na die, die Du jetzt brauchst...

S: Ich grummle und sage: Bevor ich das Ding anziehe, bleib ich lieber nackt.

R: Ich zucke mit den Schultern und schnippe den Tanga Richtung Wasser, wo er die Haifischschnauze trifft und sich elegant um diese herumdrapiert.

S: Ich sehe zu dem Hai und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

R: Ich will wieder zurück... Ich packe die Badetücher und den Stacheldraht-Wall ein und mache mich auf den Weg zum Bungalow.

S: Ich folge Dir und versuche nicht aufzufallen.

R: Im Haus angekommen durchsuche ich die Küche nach essbarem. Ah, die Familie war am kochen, als wir sie verjagd haben. Essen ist fertig.

S: Ich setze mich an den Tisch und schaue, was die Familie da so gekocht hat.

R: Ich setze Dir einen Teller vor die Nase mit unidentifizierbarem Zeug drauf (Ich hab vergessen, was es war)

S: Ich esse zufrieden und lege mich wieder auf die Couch.

R: So, jetzt bin ich auch müde und kann schlafen.

 

Fertig, Fin, Finish, End! 

 

10.1.08 20:02


Miau, mioh, die Karibik brennt bald lichterloh

Ich bin wieder zuhause! Ich habs geschafft, ich bin der Schweiz und ihren Reizen entkommen. Eingekerkert in einen Nichtraucherzug mit Klimaanlage bei 1,5 Grad Celsius und beschlagenen Fenstern wurde ich in die Bundesrepublik reimportiert.

 

Was macht man im Urlaub, wenn man schlafen soll und noch gar nicht müde ist, aber man muss schlafen, weil der Reimport schon früh am Morgen auf einen wartet? Das Übliche, man erzählt sich eine Gute-Nacht-Geschichte. Und weil es doof ist, wenn einer die erzählt und der andere dann schon einschläft, erzählt man sie einfach abwechselnd und stellt sich vor, was man da so machen würde:

 

S: Also, stell Dir vor, wir haben einen Karibikausflug geplant. Alles ist organisiert und ich hole Dich von zuhause ab. Wir fahren gemeinsam zum Flughafen. Dort angekommen stelle ich meinen Koffer neben Deine drei.

R: Ich schnappe mir meine Koffer und ächze lautstark, schiele dabei auf deinen einen, der ziemlich leicht aussieht. Ich röchle überlaut vor Anstrengung.

S: Natürlich nehme ich Dir einen...

R: Ich huste unüberhörbar.

S: Natürlich nehme ich Dir zwei Koffer ab und schleppe sie zum Gepäckband.

R: Ich schlendere fröhlich pfeifend hinter Dir her, mit einem Koffer, einem Handkoffer und meinem kleinen Rucksack bepackt.

S: Wir fahren mit der Bahn zum Gate 3...

R: 9 3/4

S: Wir fahren mit der Bahn zum Gate 9 3/4, wo wir schon aufgerufen werden, weil wir natürlich zu spät sind.

R: Wir müssen aber das Gepäck noch aufgeben.

S: Haben wir noch nicht?

R: Ich schüttle mit dem Kopf und zeige auf die Koffer.

S: Wir waren aber doch eben am Gepäckband?

R: Hätten wir sie aufgegeben würden sie ja nicht hier rumstehen.

S: Ich sammle eilig die Koffer ein und renne das Gateway hinunter.

R: Ich pfeife einen Gepäckburschen heran und deute schweigend auf unser Gepäck. Der Typ nimmt es entgegen und verstaut es im Gepäckraum des Flugzeugs. Das war ja einfach.

S: Wir eilen zur Flugzeugtür, wo die Stewardess uns schon ungeduldig erwartet. Mit einem Hechtsprung passieren wir die Tür.

R: Die Leute gucken so komisch? Was haben die denn?

S: Könnte daran liegen, dass das Flugzeug wegen uns schon 10 Minuten Verspätung hat. Wir eilen zu unseren Sitzen und lassen uns Entschuldigungen-murmelnd darauf fallen.

R: Aus meiner Handtasche maunzt es leise.

S: Ich sehe dich entsetzt an und frage leise, was das für ein Geräusch war.

R: Ich komme nicht zum Antworten, weil der Gepäckbursche heftig gestikulierend auf die Stewardess einredet. Er sagt, er habe einen Koffer im Flugzeug verstaut, der mit dem Schwanz wedelt.

S: Ich starre mit offenem Mund auf die Sprechenden, bevor ich meinen Kopf langsam in deine Richtung drehe.

R: Ich zucke nur mit den Schultern und öffne meinen Handkoffer einen Spalt. Ein kleines pelziges Schlitzohr schaut daraus hervor.

S: Du hast Kju (Anm. d. Red.: Kater) im Handgepäck?

R: Ich zucke entschuldigend mit den Schultern und stecke den maunzenden Koffer ins Gepäckfach.

S: Ich sehe dem Gepäckburschen hinterher, als er verschwindet und bestelle mir einen Whiskey, das Flugzeug hat inzwischen schon 20 Minuten Verspätung. 

R: Ich streichle über meine Handtasche und beobachte einen weiteren Flughafenangestellten, der erneut heftig gestikulierend mit der Stewardess redet. Man vernimmt, dass es aus einem anderen Koffer unwillig gegrunzt hat.

S: Okay, was zum Geier sitzt in dem anderen Koffer?

R: Ich zucke erneut mit den Schultern und forme mit den Lippen das Wort "Kay"

S: Ich schaue Dich entsetzt an. Wir wollten einen gemütlichen Urlaub in der Karibik machen und du packst Kju und deine Mitbewohnerin ein?! Ich winke die Stewardess heran und sage ihr, dass der Koffer nur aus Versehen in dieses Flugzeug geraten ist. Eigentlich sollte er direkt nach Alaska gesendet werden.

R: Ich füge hinzu, dass sie sich nicht an dem Ticken aus dem Koffer stören lassen sollen, das höre während des Fluges schon auf.

S: Ich sehe zu, wie beide weghetzen. Fünf Minuten später sehe ich mehrere Agenten sämtlicher internationaler Geheimdienste, sie versammeln sich um den grunzenden Koffer und richten ihre Pistolen auf ihn.

R: Ich schaue gespannt mit aus dem Fenster und sehe, wie Kay aus dem Koffer steigt und die Agenten innerhalb von fünf Minuten um den Finger gewickelt hat. Sie ziehen Streichhölzchen, wer sie zuerst zu einem Drink einladen darf.

S: Das Flugzeug hat mittlerweile eine Stunde Verspätung. Ich bestelle noch einen Whiskey. Die Stewardess sieht mich mitleidig an und spendiert mir einen Doppelten.

R: Ich streichle weiter meinen Handrucksack, der daraufhin zufrieden schnurrt.

S: Mich wundert gar nichts mehr, ich nippe an meinem Getränk. Endlich rollt das Flugzeug auf die Startbahn und wir heben ab.

R: Ich winke der Stewardess zu, denn ich habe auch Durst.

S: Die Stewardess kommt mit einem Glas Cola und zwei kleinen Wasserschälchen. Sie scheint das Miauen gehört zu haben.

R: Ich nippe an meiner Cola und verteile die Schälchen auf mein Handgepäck. Es schlabbert begeistert. Du fühlst in derzeit ein leichtes Kratzen im Nacken.

S: Okay, was kratzt mich da im Nacken?

R: Das ist nur Elmo.

S: Du hast nicht wirklich die Ratte von Kay mitgenommen?

R: Wo Kay hingeht, gehn auch die Ratten hin.

S: Die Stewardess kommt an uns vorbei, ich schnappe Elmo und stopfe ihn unter meinen Pulli. Als die Dame uns Erdnüsse reicht, formt sich unter meinem Pulli eine Beule.

R: Ich schlürfe unbeteiligt meine Cola.

S: Die Stewardess beginnt die Sicherheitsvorkehrungen zu erklären. Notausgänge, Schwimmwesten und Sauerstoffmasken.

R: Ich melde mich und frage, ob ich wahlweise auch Lachgas haben kann.

S: Die Stewardess ist noch jung und grinst nur, sie erklärt weiter.

R: Mir ist langweilig. Ich beginne kleine Papierkügelchen auf die Glatze des Mannes vor mir zu schnippen.

S: Der Mann dreht sich genervt um und schaut dich an.

R: Ich blicke zum Himmel und pfeife unschuldig.

S: Der Mann dreht sich wieder weg.

R: Ich schnippe weiter.

S: Die Glatze des Mannes wird rot vor Zorn.

R: Ich beuge mich vor und überprüfe in seiner Kopfhaut mein MakeUp. Währendessen nehme ich Elmar aus meiner Jackentasche und setze ihn zu Elmo auf deinen Bauch.

S: Ich sage nichts und lasse die Ratten dort sitzen.

R: Mir ist langweilig. Ich drehe mich um und beginne dem kleinen Mädchen hinter mir von grausamen Flugabstürzen zu erzählen. Ich lasse keine Details aus.

S: Das Mädchen grinst und lacht. Doch ihre Mutter wird ziemlich bleich, bevor sie ihn Ohnmacht fällt.

R: Die hätte auch Lachgas gebraucht. Ich sehe zu, wie Elmar sich selbständig macht und von deinem Bauch auf den Boden hüpft.

S: Oh oh.

R: Ich höre weiter vorne ein lautes Kreischen, flitze zu dessen Ursache und fummle Elmar aus dem dickbusigen Ausschnitt einer beleibten Dame.

S: Ich sage nix, ich brauch Whiskey.

R: Ich verstaue Elmar wieder in der Jackentasche. Wo ist Elmo?

S: Öh...

R: Wir hören mehrere Aufschreie aus den Reihen hinter uns. Die Damen fangen an auf die Sitze zu hüpfen. Das haben wir gleich... Ich fummle den Handkoffer aus dem Gepäckfach und lasse Kju hinaus. Der rennt wie vom Teufel gestochen Richtung hinterem Flugzeugteil.

S: Ich starre auf das Geschehen.

R: Mein kleiner Rucksack zappelt wild, scheinbar möchte Sheele (katze) auch mitmachen. Ich öffne ihn und lasse die Katze hinaus.

S: Ich sehe, wie Kju und Sheela hinter der Ratte herjagen.

R: Kju benutzt seine Krallen um sich von Schoß zu Schoß über die Passagiere zu hangeln.

S: Aua!

R: Zwei gegen einen ist unfair. Ich setze Elmar auf den Boden, der sich todesmutig an Kjus Schwanz heftet und sich dort festbeißt.

S: Kju dreht sich wie wild im Kreis, um den Angreifer abzuschütteln.

R: Die Damen haben sich allesamt in der linken Flugzeugecke zusammengekauert. Einige weinen leise.

S: Die Herren haben sich in der rechten Ecke versammelt. Einige starren nur, andere lachen lauthals. 

R: Der Pilot kündigt den Landeanflug an. Wir haben den zehnstündigen Flug innerhalb von einer Stunde zurückgelegt. Scheinbar hat der Pilot was spitzgekriegt und nun einen neuen Rekord gebrochen.

S: Ich seh die Stewardess erleichtert ausatmen.

R: Ich pfeife meine Tiere zurück und verstaue sie in den Taschen.

S: Das Flugzeug ist gelandet und ich kann schon die Sirenen hören. Vor dem Flugzeug versammeln sich Feuerwehr, Polizei und Flughafenbehörde.

R: Ich nehme meine Sachen und schlendere auf den Ausgang zu. Ich kümmere mich nicht um die anklagenden Blicke der anderen Passagiere und gehe geradewegs auf die wartenden Beamten zu. "Also, das ist eine Unverschämtheit. Diese eine Frau, die mit dem kleinen Mädchen dabei, die hatte in sämtlichen Taschen Tiere versteckt, die haben den ganzen Flug über Chaos verbreitet. Eine Ungeheuerlichkeit ist das." So beschwere ich mich weiter über die Frau und ihre Dreistigkeit.

S: Ich beobachte, wie die Beamten im Flugzeug verschwinden und eine hysterisch schreiende Frau festnehmen. Das kleine Mädchen schaut ein bischen irritiert.

R: Ich gehe pfeifend weiter zum Gepäckband und halte Ausschau nach meinen zwei Koffern. Einer bellt freudig, als er auf uns zurollt.

S: Hach, ich hab mich grad gefragt, welches unsere Gepäck ist. 

R: Mit unserem Gepäck laufen wir zu den Taxiständen, doch die Taxis haben Angst vor dem schwanzwedelnden Koffer.

S: Der zehnte nimmt uns endlich mit und fährt uns in den Touristikpark, in dem wir uns eingebucht haben. Dort angekommen..

R: ..werden wir mit Sekt empfangen.

 

Lesen sie morgen, wie es weitergeht... 

 

8.1.08 22:35


Wochentagswährung

So, meine letzte Nacht zuhause, die muss ich nochmal genießen. Wobei es mir jetzt schon schwer fällt, weil ich von keinem pelzig-hechelnden Geschöpf genervt werde. Der Hund ist weg. Er ist bei seiner Patentante in Pflege und ich sitz hier alleine und vermisse das Schnarchen.

Es ist quasi langweilig, wenn man nicht wie gewohnt genervt wird. Es ist sogar ziemlich langweilig. So langweilig, dass ich mal wieder zum Blog-Schreiben komme. 

Apropos Langeweile. Da hab ich mich eben sogar über Politik unterhalten und festgestellt, dass den Politikern auch langweilig sein muss bei dem ganzen Krempel, den sie da so beschließen. Aber vielleicht tun sie das nur, um das Volk bei Laune zu halten? Es hat ja nicht jeder eine hechelnde Winja zuhause, die einen vollfellt und zum Spielen auffordert. 

Das Volk bespaßen ist natürlich eine schwierige Sache. Ich hab mich heute mit Kay mal drüber unterhalten, was man dagegen unternehmen könnte. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es hilfreich wäre eine Wochentagswährung einzuführen.

Zum Beispiel einen Mittwochsfünfziger oder einen Freitagszehner. Den Fünfziger kann man nur Mittwochs und den Zehner nur freitags ausgeben. Ein solches System hätte mehrere Vorteile... wollen wir das mal näher ausführen:

Ein oder zwei Jahre lang bringt man das neue Geld unters Volk, ohne dass es sich auf die Wochentage auswirkt, man kann es also zu jeder Zeit ausgeben und zu jeder Zeit erhalten. Das alte wochentagsungebundene Geld wird natürlich immer mehr eingezogen und vernichtet, man will es ja nicht mehr haben. Attraktive Angebote helfen dabei natürlich. Nach diesem Zeitraum dann kommt das neue Wochentagswährungsgesetz zum Vorschein und tritt in Kraft. So wird das Leben des Bürgers mal wieder ein bischen spannender und jeder ist gezwungen weniger berechnend zu sein. Wenn man Pech hat, bekommt man in der nächsten Zeit mehr Samstagswährung als Dienstagsgeld und muss seine Einkäufe natürlich dementsprechend planen. Das hätte auch den Vorteil, dass die Anstürme auf die Supermärkte aufhören, denn die Volksmasse wird ja auf verschiedene Tage verteilt. Ein Weihnachtsmarathon wäre dann schon ausgeschlossen, weil ja nicht jeder an einem Montag vor Weihnachten noch eben einkaufen kann. Man muss da schon vorrausschauender sein. Die Wirtschaft selber hätte kaum zu leiden, weil die Leute ja nicht aufhören zu kaufen, sondern ihre Kaufgewohnheiten nur verändern. Auch hier kann man dann wieder mit tollen Wochentagsangeboten locken. Zum Beispiel der Montagsschlussverkauf oder der Rabatt-Mittwoch. Nachteil wäre jedoch der verkaufsoffene Sonntag, denn Sonntagswährung macht ja im allgemeinen nicht viel Sinn und würde höchstens zu Sammlerzwecken dienlich sein.

Aber auch hier kann der Staat ja dann wieder prima planen, denn wenn zuviel Geld im Umlauf ist und man sich wieder um Knappheit bemühen muss, dann führt man eben mehr Sonntagsgeld ein und das vermodert zum großen Teil dann erstmal ne Weile bei den armen Schweinen, die es untergejubelt bekommen. Ein tolles Motiv für die Banknote wäre hierbei ein "Schwarzer Peter". Wobei das wahrscheinlich wegen politischer Korrektheit nicht machbar ist.

Das Leben eines jeden Bürgers verändert sich also nun ständig und Stagnation wird verhindert. Der Alltag ist nicht mehr so grau, sondern bunt und spannend und auch das Erinnerungsvermögen wird geschult, wenn sich die Leute merken müssen, wieviel Geld sie für sieben Wochentage in der Tasche tragen. Das ist dienlich für die vorderen Stirnlappen, jaja. Und die Kaufhäuser können sich auch prima darauf einstellen. Die Frage ist nur, wie man das mit dem Wechselgeld macht, aber man könnte die Kaufhäuser ja aus dem System herausnehmen, so dass diese wochentagsungebundenes Geld herausgeben können, frei nach dem Zufallsprinzip, damit es wieder eine neue Struktur geben kann, nach denen sich der gelangweilte Bürger richten kann.

Für grobe Notfälle muss es dann natürlich Wochentagswechselstuben geben. Man stelle sich vor, jemand wird krank und braucht dienstags dringend ein Medikament, hat aber leider nur 20 Dienstags-Cent in der Tasche. Das wär übel. Dafür gäbe es aber dann die Wechselstube, wo man dann Donnerstags-Euro gegen Dienstags-Euro tauschen kann. Den triftigen Grund muss man selbstverständlich nachweisen können, sonst würde die Lücke im System schnell ausgenutzt werden. Dafür könnte es dann Notfallnachweis-Stuben geben, die eben solche Rezepte ausstellen. Wochentagswechsel-Stuben und Notfallnachweis-Stuben müssen ja auch rund um die Uhr besetzt sein, das fördert den Abbau der Arbeitslosigkeit extrem und jeder Depp kann einen solchen Beruf ausüben. Neue Ausbildungsplätze für Jugendliche... als Notfallaussteller oder Währungswechsler, die Jugend kommt von der Straße, hat neue Zukunftsperspektiven und nicht mehr solche Angst vor Arbeitslosigkeit und Verarmung.

Alles in allem, also durchweg positive Gründe und ich rate der Regierung zu der Einführung dieses Patentrezeptes zur Förderung der Positiv-Politik.

Wäre jedenfalls besser als Entmündigung und Überwachung...

Alternativ können sie natürlich auch jedem Bürger einen Hund kaufen, der nervt, hechelt und abends zufrieden schnarcht... 

3.1.08 02:44


Von Schränken, Staub und Weihnachtswürstchen

Boah, Weihnachtseinkäufe... und das im Marathon!

Unfassbar, dass ich das überlebt habe. Von halb zwölf bis sieben durch die Läden schlängeln, um noch die letzten Habseeligkeiten zusammenzukratzen, die das besinnliche Fest noch ein Quentchen besinnlicher machen könnten.

Zudem war heute letzter Schultag für dieses Jahr, das war allerdings etwas erfreulicher. Über mein Zeugnis will ich mich hier nicht auslassen, es ist wohl ganz okay. Dafür, dass ich kaum in der Schule war allemal, aber ärgerlich ist, dass es hätte besser sein können, wenn ich öfter in der Schule gewesen wär. Ich mach jetzt mal Bazillen und unnötige Streß-men dafür verantwortlich.

Während des Einkaufens hatte ich noch haufenweise irre Gedanken, die ich hier niederschreiben wollte, aber durch die Schrankaufräumaktion ist nichts zurückgeblieben als massenhaft Staub zwischen den Hirnwindungen, was das kreative Schreiben irgendwie erschwerlich macht. 

Wieso komm ich drei Tage vor Weihnachten überhaupt auf die bescheuerte Idee, die Schränke auszumisten? Das Zimmer sieht eh schon aus, wie das pure Chaos und anstatt ich das Chaos in die Schränke verlagere, verlagere ich lieber das inwendige Chaos nach außen zu dem schon vorhandenen.

Erm... das Chaos wird größer... trotz weiteren Aufräumens...

Ich... äh... ich muss weg. 

22.12.07 01:05


Halloween

Kurzer Bericht:

- Das Säufer-mensch-Ärgere-Dich-Nicht ist ein tolles Spiel, vor allem wenn man es mit Pärchen spielt, die Frauen spielen und die Kerle müssen saufen. Gibt aber ziemlich betrunkene Männer

- Merlins Leuchteffektexperimente kamen super an, egal ob auf Boden, Wand, Gläsern oder Haut

- Heute hab ich zum ersten Mal eine Plastikspinne für eine echte gehalten und einen Katalog geworfen. Gab ein ekliges Knirschen

- Beim Aufräumen hab ich zunächst die leeren Schnapsflaschen gezählt, dann die Anzahl der Gäste und dann nochmal die Flaschen. Ich hab dann alle angerufen, ob sie noch leben.

- Morgens um fünf ging der letzte desorientierte Gast nach Hause. 

- Um sechs stürmten diverse Nachbarn die Wohnung und tranken noch einen mit.

- Um sieben hab ich schonmal alles aufgeräumt.

- Berichte über Bett-Spuck-Aktionen und an Erinnerungsschwund leidenden Gästen angehört

- Den Kater in den Hintergrund geschoben.

- Der Boden klebt höllisch und der Kleister geht nicht ab.

- Alles voller Müll und Spinnweben

- Sämtliche Tiere sind noch da.

- Daniel hat mich im SingStar geschlagen... SKANDAAAAL!

- Müde, Bett, fertig! 

3.11.07 01:58


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