Angel
design by

Otterbahn-fahrn auf der Ottawahn-Farm

 

Ha ha! Wir haben einen neuen Plan!

Vor einiger Zeit überlegte ich mit einer befreundeten wow-Priesterin, wie schön es doch wäre aus dem gewohnten Alltag auszubrechen. Wir mögen anscheinend beide eher die nördlichen Regionen, denn ich präferiere Dänemark, während sie sich vorstellen könnte in Island zu leben. Also entschieden wir uns zunächst für das Land der Pferde und des Töltens.

Nunja, man kann nicht einfach irgendwohin fahren und ein neues Leben beginnen, ohne einen festen Plan (das hatten wir ja schon) und so überlegten wir uns in Island Pullis herzustellen und zu verkaufen. Wir haben beide Hunde, und beide Tiere haaren momentan wie die Seuche, aber zack! da haben wir schon die Wollproduktionsfabriken.

Selbstgestrickte Pullis aus echtem Dackel-Mischlingshaar. Weiche Unterwolle für die Dame, robustes Deckhaar für den Mann von heute.

Aber... in Island ist es nicht nur kalt, sondern oft auch nass, das heißt, prinzipiell wäre es eine tolle Idee wasserdichte Pullover herzustellen. Wie macht man einen Pullover wasserdicht?

Naja, die Antwort ist ganz klar: Otter

Otter haben obendrauf Fell und untendrunter eine Fettschicht, die sie warm hält und die Nässe abhalten kann. Also züchten wir einfach ein paar Otter und benutzen deren Fettschicht als Unterstoff für unsere Pullis.

Aber... Otter sind so niedlich und um an die Fettschicht zu gelangen müsste man sie umbringen. Das bringen wir nicht übers Herz, die armen Otter!

Ich sponn den Gedanken heute beim Kaffee mit Kay weiter. Wenn wir also nun nach Island ziehen, um Otter zu züchten, dann brauchen wir eine Verwendung für die Tiere, bei der das Ableben nicht zwingend erforderlich ist. Die Lösung ist ein Freizeitpark für Touristen und Einwohner.

Die Ottawahn-Farm!

Mit Ottern kann man bestimmt jede Menge machen. Zum Beispiel einen Streichelzoo oder einen Zirkus, wo die kleinen Tierchen durch brennende Reifen hüpfen oder von Stange zu Stange hangeln. Oder man hängt einen Otter an ein Trapez und zieht es hoch. Runterfallen wird er schon nicht, der klammert sich fest. Und wenn man das Trapez noch ein bischen hin- und herschaukelt, dann sieht es aus, als würde der Otter das von alleine machen und schwingen.

Eine kleine Achterbahn und Vergnügungskarussells runden das Bild ab. Natürlich muss die Achterbahn ins Bild passen, wird also mit Ottern geschmückt und schon ist es eine Otterbahn.

Kay meint aber, dass die Otter nach solch Aktionen vermutlich depressiv würden und an Suzid denken würden, aber auch das ist prinzipiell nicht schlimm, denn wenn sich ein solcher Otter umbringt, hat man dann die Fettschicht für den Pullover. Man muss dem Tier dafür nur eine Möglichkeit bieten sich relativ schmerzfrei umzubringen, ohne dass Fettschichten und/oder Fell zerstört werden.

Wenn die Otter aber schon gelernt haben, durch Reifen zu springen, dann ist auch das kein Problem mehr:

Entwurf für eine Ottersuizidmaschine:

Man hängt einen  Strick an eine Stange und der Otter kann bequem mit dem Kopf voran hineinspringen. Eine Plexiglasscheibe hinter der Schlaufe verhindert, dass der Otter durch die Schlinge durchspringt.

Beispiel:

Der Otter nimmt Anlauf, um durch die Schlinge zu springen. Kurz dahinter ist aber die Scheibe. Er knallt sanft mit der Nase gegen das Plexiglas und ist schonmal betäubt. Dann fällt er runter, wegen der Erdanziehungskraft und bleibt mit dem Hals im Galgen hängen, die Schlinge zieht sich zu und tadaaaaa! der Otter hat Selbstmord begangen und bekommt es nicht einmal mit.

Fell und Fettschicht sind für die Produktion freigegeben.

 

Das ist ein Plan, hm?

Bischen schwarzer Humor, aber sonst eigentlich ganz brauchbar... für die Phantasie zumindest.

 

Lesen sie morgen:

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, um die Erde durch kollektives Weltspringen aus der Umlaufbahn zu schicken.

7.9.08 17:52
 
Gratis bloggen bei
myblog.de